Habt ihr natürlich sofort wahrgenommen, dass es sich bei Onom Agemo & The Disco Jumpers zumindest im ersten Teil um ein sogenanntes Palindrom handelt. „Mono Omega“ also eigentlich aber das hilft uns allen exakt: Nichts. Laut Bandoberhaupt Johannes Schleiermacher (Sax) hat die Idee dahinter keinerlei Bedeutung außer Bock. Sehr kurzweilig und verwirrend wirkte sich der kaleidoskopische Auftritt im Jazz-Funk-Afro-Saxo-Styloshit derweil auf Besucher und Moderation der Radio Eins-Show in Berlin aus, die hier im Video allesamt ein kleines bisschen, aber sehr sympathisch, ins Schwimmen kommen.

Wer also ein Mindestmaß Lust verspürt auf Trance oder sich unter der folgenden These einsortieren kann, ist auf dieser Etappe der Jazzhouse-Reihe bestens aufgehoben: „Eine Platte wie ein Cocktail, der so würzig und köstlich ist, dass er selbst das Herz des schlechtgelauntesten Mannes der Welt unter arktischen Bedingungen erwärmen würde“. Nachzuprüfen auf den Onom Agemo & The Disco Jumpers-Alben „Magic Polaroid“ und „Liquid Love“, deren Titel alleine schon den Weg weisen. Vom flirrenden, freigeistigen Cover-Artwork ohnehin mal abgesehen. Spannendes und wundervolles Setting für ein Mittwochabend-Barkonzert im Knust am 5. Dezember. (kel)

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