Wie vereint man Rock mit Hip-Hop, ohne dass es in einem musikalischen Fiasko endet? Es wirkt recht unvorstellbar, doch Nothing But Thieves haben durch ihre jüngsten Album-Veröffentlichungen “Moral Panic” und EP “Moral Panic II” durchaus bewiesen, wie mühelos es doch gehen kann.
Das Album erschien vorletztes Jahr mitten in der Pandemie, und wie den meisten Künstler, fehlte es der Band an Möglichkeiten, ihre Songs vor Publikum zum Leben zu erwecken. Daraufhin wurde ihre Tour mehrere Male verschoben. In ihrer Heimat jedoch konnten sie dennoch auftreten und ihre Tour dort sozusagen beginnen. Ich hatte das Privileg, sie letztes Jahr auf dem Reading Festival zu sehen. Es war magisch zu beobachten, wie sehr es ihnen gefehlt hat, vor einem Publikum zu performen.
Im Frühjahr erschien daraufhin recht überraschend die EP “Moral Panic II” und die damit einhergehende erste Single “Futureproof”. Zumal man bereits beim ersten hören leichte Hip-Hop-Einflüsse erkennen konnte. Frontmann Conor Mason sagte dazu: “Wir hatten während der Pandemie einfach nicht viel zu tun und kamen ständig auf neue Ideen.
Ab Ende März sind die Briten hier im Lande unterwegs und ganz besonders freuen wir uns, euch Nothing But Thieves am 6. April in der Fabrik zu präsentieren. Für den Support sorgt die Band Black Honey. (ea)
