Kennt ihr das? Sicher kennt ihr das. Ihr hört eine Platte und könnt nicht weghören. Geflasht! Man saugt jeden Ton auf, versucht alles zu verstehen, zu entdecken, aber schafft es nicht sofort. Man liebt es, man ist beeindruckt, man genießt es und doch arbeitet man ein bisschen. Hört manches öfter, skippt zurück, macht lauter. Liebe. “You’re In Both Dreams (And You’re Scared)” von Paerish ist genau so eine Platte.
Das gute Stück kam vor genau einer Woche raus und folgte auf das bereits tolle “Fixed It All”-Album. Aber dieses neue? Ist noch besser! Wieder irgendwie emoesk, wieder auch Emo, Indie und so, manchmal etwas schnoddrig, schrotig, dreckig. Aber viel öfter: wow. Mehr Shoegaze, mehr Atmosphäre, mehr Opulenz und Pathos. Faszinierend. Liebevoll und voller Liebe. Eine außergewöhnliche Platte, immer spannend, immer aufregend.
Hier laufen “Daydreaming” und “Still There” und “Houses of American Style” – doch eigentlich ist das gar nicht so gut. Eigentlich sollte man sich “You’re In Both Dreams (And You’re Scared)” von Paerish im Ganzen anhören. Von Anfang bis Ende, komplett und vielleicht auch alleine. Vor dem Player, Kopfhörer sogar? Gutes Getränk dazu und am Ende Augen zu. Liebe spüren.
Liebe für das Reeperbahn Festival (20. – 23. September), Paerish spielen am Donnerstag. Wann genau und wo dazu steht irgendwann hier. Und genau da stehen wir dann auch. Voller Liebe. (mf)
