Im vergangenen Jahr (und damit 2023 … frohes neues Jahr!) haben die wunderbaren Not Scientists ihre neue Platte “Staring At The Sun” releast. Eine tolle Platte, aber eine auch etwas andere Platte. Vor einigen Jahren nämlich machten die Franzosen noch Lieder wie “Paper Crown“, Pop-Punk und so, Spaß, Teile der Band waren ja auch mal bei Uncommonmenfrommars. Das passte, das war super. Heute machen sie Songs wie “Like Gods We Feast“. Post-Punk. Düster, kälter, anders. Aber eben auch super.
Das Underdog Fanzine nennt es sogar “ein kleines Meisterwerk” und schreibt: “Synth-Loops, weiche, helle Gitarrenklänge und die Vorliebe für harmonische, melodische Songs, die mit klaren und eindringlichen Bildern verstärkt werden, lassen das Herz höher schlagen.” Away From Life hält es für ein “wahnsinnig tolles Album ohne Lückenfüller oder schlechte Momente!” und Krachfink rezensiert: “Alles ist sehr dicht arrangiert, man entkommt dem Sound nicht, fühlt sich aber nicht keineswegs bedrängt. Ein Album, dessen Charme, unabhängig von Tages- und Jahreszeiten, überzeugt.”
Am 12. Januar schon spielen Not Scientists im Hafenklang (Goldener Salon) und es dürfte spannend werden, wie sie die Songs ihrer drei Alben (“Destroy To Rebuild” von 2015, “Golden Staples” von 2018 und eben “Staring At The Sun” von 2023) auf einer Setlist vereinen, wie sich die Lieder vertragen und was wie Spaß macht. Ebenso spannend wird es, was Kosmonovski als Support auf die Bühne bringen. Neben ihren neun Mitgliedern … “Der Ton ist rauher geworden”, schreiben sie selbst. “Die herrlichen Melodien sind geblieben, die dritte Gitarre verdickt jedoch den Sound, und erzeugt mehr Druck.” Wir werden uns das mal live angucken. Am 12. Januar im Hafenklang.
