Nun ist es da. In voller Pracht, ganz Schönheit. Und schön ist es wieder geworden. Atemberaubend schön, betörend und berühend. Genau heute hat Heather Nova ihre neue Platte “Breath And Air” veröffentlicht. 13 neue Songs – von denen man manches schon kannte. Klar. Schon im Oktober freuten wir uns zum Beispiel über “Hey Poseidon“. Jetzt aber gibt es alle 13 Lieder am Stück. 13 mal Heather Nova. Herrlich. Wochenende. Am 7. März 2025 spielt Heather Nova in der Laeiszhalle.

Es ist sicher kein Album, das überrascht. Die wundervolle Heather Nova versucht auch nicht, sich nach all den Jahren noch mal neu zu erfinden, sie geht keine neue Wege, keine Umwege und hält sich nicht an komischen Plätzen auf. Um mal im Bild zu bleiben. Sie bleibt auf dem Hocker, Sessel und Strand und spielt sich durch ein neues, ein klassisches Heather Nova-Album. Und macht damit wieder alles richtig.
Weil es auf “Breath And Air” wieder so viele Songs gibt, die man nur genießen kann. Betörende Melodien und Momente, sanfte Melancholie, Sehnsucht und Verträumtes. Häufig bis auf’s Nötigste reduziert (“Ghost In My Room” zum Beispiel ist im Grunde Stimme mit ein bisschen Musik und etwas Hintergrund), manchmal mit Streichern oder Klavier, selten etwas voller. Immer voll schön, voller Fokus auf diese bis heute sensationelle Stimme. Und das Immer ist wichtig. Denn vielleicht kann Heather Nova vorwerfen, dass die große Abwechslung fehlt. Muss man aber nicht. Man kann ihr auch dafür danken. Für den Rutsch im Ganzen, für den Rausch, für die Reise ins Ich und wieder zurück. Für den Moment. Für das Album der Woche: “Breath And Air”.
