Killermaschine Spotify. So ein fieses Ding, man möchte es verfluchen. Und damit wir nicht mal die miese Bezahlung und die ganzen anderen bösen Sachen, die sie noch abziehen. Sondern: Da möchte man einmal kurz in das neue Album von Jerry Cantrell hören, klickt dann aber doch mal kurz zu Alice In Chains rüber. Und bleibt da. Lange, viel zu lange, ganz schön lange. Ist ja alles da und ist ja auch alles gut. Alice In Chains, Lieblingsband, Klassikermacher, leider wohl Geschichte? Die letzte Platte kam 2018. Schluss gemacht haben sie offiziell noch nicht. Daumen drücken. Und bis dahin: Auch mal Jerry Cantrell hören. Und Jerry Cantrell live gucken.
Am 26. Juni spielt der Gitarrist und Teilweise-Sänger von eben diesen Alice In Chains im Gruenspan. Im Gepäck hat er dann seine neue Solo-Platte “I Want Blood”, die Ende letzten Jahres erschien und die schon sehr nach seiner Band klingt. Was natürlich super ist, weil es das ist, was man von Jerry Cantrell hören möchte. Schwere, dunkle, ultra-coole Alternative-Rock-Brocken voller Kraft und Melodie. Songs zum Nicken, Grooven und natürlich auch Feiern. Songs wie damals und für heute. Und die zusammen mit den Songs von damals. Dann kann nichts schief gehen. Wird nichts schief gehen, denn man darf davon ausgehen, dass es sich Jerry Cantrell nicht nehmen lässt, auch den einen oder anderen Klassiker aus seligen Layne Staley-Zeiten zu zocken, wenn er am 26. Juni im Gruenspan spielt.
