Manchmal ist es anders. Dann wird aus Vorfreude: Stille. Eben noch Euphorie. Dann plötzlich ganz andere Gedanken. Was soll das? Soll das so? Das soll so. Fjørt möchten das so. Und wahrscheinlich hat man das auch genau so erwartet. Aber wie das eben so ist mit der Vorfreude. Sie vernebelt. Sie verdrängt. Machen Sie Platz. Hier kommen Fjørt.
So hieß es vor ein paar Wochen. Es gibt bald eine Tour. Am 21. März 2026 zocken Fjørt im Gruenspan. Vorfreude! Und eine neue Platte gibt es auch. Yeah! Doppel-Yeah: Es wurde der neue Song “’43” vorab veröffentlicht. Angehört. Danach Stille. Leere. Denn musikalisch ist das natürlich übertrieben eindringlich, so intensiv, so faszinierend, ein Brett. Der Text aber killt einen. Ob man das hier so sagen darf? “Bin gebogen, zum Ausradieren bereit. Ich trage schuld, bis in alle Ewigkeit,” Das trifft. Der ganze Song trifft.
Vor ein paar Tagen wurde mit “Messer” dann der nächste Song vorab releast. Vielleicht ist der minimal straighter, aber gleichzeitig so spannend. Hochspannend, hart, eigen. Mitreißend und aufregend. Ein Song voller Verzweiflung. Hört man und hört man, sie kommen hier mit Zeilen wie “Ich sollte Licht spenden, doch ich brauche es selbst.” um die Ecke. Nächster Treffer, beeindruckender Song. Das Album dazu wird “belle époque” heißen und im Februar kommenden Jahres auf dem Grand Hotel Van Cleef erscheinen. Wir sind gespannt. Und freuen uns. Sehr. Plus: Am 21. März 2026 spielen Fjørt im Gruenspan.
Foto: Holger Kochs
