Man kann ja über viele Dinge unterschiedlicher Meinung sein. Geschmacksache und so, lass uns streiten, diskutieren und doch jeder bei seiner Meinung bleiben. Wir werden niemals einer Meinung sein. Ist doch okay. Über die Großartigkeit und Relevanz von Die Toten Hosen und überhaupt über Die Toten Hosen aber: lässt sich nicht diskutieren.
Diese Band ist so wichtig und so außergewöhnlich und das ist sie tatsächlich immer noch. Tatsächlich: Liebe. Alles aus Liebe. Was nicht heißt, dass sie nicht auch mal schlechte Lieder gemacht hat, das jeder Auftritt, jedes Wort, so alles immer geil war. War es nicht.
Vieles aber. Viele Lieder, Platten, Konzerte, Aktionen. Maßstab-Band aus 1.000 guten Gründen, kein Scheiß. Mächtige Vorbilder, riesiger Einfluss, grandiose Musikmacher. Fragt mal Thees Uhlmann. Die Broilers. Die Donots. Feine Sahne Fischfilet. Und mich.
Erste Show: Anfang der 1990er in der Sporthalle. Vorband, die ich ignoriert habe: Mighty Mighty Bosstones. Oha. Kurz danach als Katastrophen Kommando in der Markthalle. Extem-Punkrocking. Später auf Festivals, in großen Hallen erlebt, nie enttäuscht worden. Sicher, manchmal aus den Augen verloren. Aber immer gemocht. All die ganzen Jahre. Jetzt gerade wieder: Liebe.
Live: Die Toten Hosen spielen am 14. Juli 2022 live beim Open Air am Volkspark. Als Support: Feine Sahne Fischfilet. Extrem. (mf)
