Geschichte wiederholt sich. Zumindest ein wenig. Am 3. Juni 2008 spielten The Flatliners und Bad Religion schon einmal zeitgleich in der Stadt. Bad Religion im Docks, The Flatliners im alten Molotow und damit nebenan. Zudem fingen die einen erst an, als die anderen schon fertig waren, ein Genuss beider Shows war möglich, im Grunde ein Muss und ganz sicher ein Genuss. Hier gibt es einen Konzertbericht auf Gaesteliste.de.
Am 7. August nun sind wieder beide Bands in Hamburg, beide Konzerte zu gucken aber dürfte deutlich schwieriger werden. Bad Religion spielen erstmals (?) in der Markthalle (!), The Flatliners mit A Wilhelm Scream im Knust. Fahrradzeit knapp 15 Minuten. Mindestens 10. Inklusive erhöhtem Stressfaktor. Verdammt! Denn natürlich muss man beide Shows sehen.
Über Bad Religion reden wir nicht weiter. Beste Band der Welt, Punkt, Punkrock. Und The Flatliners kommen mit einer neuen Platte um die Ecke. “New Ruin” erscheint am 5. August auf Fat Wreck, wozu Chris Cresswell, Gitarrist und Sänger (und inzwischen auch fest bei Hot Water Music) sagt: “Die Rückkehr zu Fat anlässlich der Veröffentlichung unseres neuen Albums ist wie ein Familientreffen, zu dem man unbedingt kommen möchte. Ein Neustart, hinter dem wir alle stehen können. Es fühlt sich für uns einfach wie ein Zuhause an.”
Und über das Album sagt er: “Diese Platte präsentiert uns in einem unbequemen Moment, in dem die Welt um uns herum zusammenbricht, und wir im Anschluss bemüht sind, daraus zu lernen. Niemand muss uns zuhören, aber wir wollen zumindest versuchen, gehört zu werden.”
Nach “Performative Hours” gibt es mit “Souvenir” bereits einen zweiten Song aus dem Album zu hören. Und was sind das wieder für fabulöse Lieder, für herzergreifend schöne Musik. Hits, richtige Hits, riesige Hits. Muss man eigentlich live sehen. Auch wenn man dafür schwitzen, hetzen, radeln muss. (mf)

