Jetzt wird´s Emo, oder Gothic? Mitnichten. Es werde Folk und zwar echt Guter. Hört man sich durch ‘Wild Go’ das vor gut einem Jahr erschienene Album der Band aus Minneapolis, stellt man schnell fest: aus einem Guss. Ja, Phrase gedroschen, aber es geht hier wirklich alles ineinander über. Song in Song, Instrument in Instrument und Stimme. Ja, aber was denn nun?
Folk wird ja dieser Tage gerne mit Zusatz belegt. Kammerfolk, Problemfolk, Darkfolk gar? Wenn man schon nicht oft genug Dark sagen kann? Einen weiteren Hinweis gibt die homepage, die heißt nämlich brightbrightbright.com. Und das ist dann auch des Rätsels Lösung. Minus und Plus heben sich auf, im Falle von Dark Dark Dark wechseln sie sich ab. Mal Sehnsucht, mal Hoffnung. Es geht eben alles ineinander über, verschmilzt und bewegt, nicht die Beine, aber das Herz. Hört sich an, als wäre die Prinzenbar die perfekte Konzertlocation? Richtig, am 07. April ab 19 Uhr ist sie das auch, da kann man nämlich Dark Dark Dark vor Ort live bewundern und im Anschluss mit der Sicherheit nach Hause gehen: Manchmal ist gar nicht alles so dunkel, wie es aussieht. (mh)
