Über Hundred Waters (15. November | kampnagel) jetzt blümerante Bilder zu malen haben wir nun ja schon in der Überschrift erledigt. “Wintermusik. Zauberhaft, verträumt und wundervoll arrangiert” sagen diejenigen zurecht, denen Hundred Waters sowie so schon eine Herzensangelegenheit ist. Unbedarfte Neulinge sehen im Albumcover vom selbst betitelten Debüt ein geplatztes Ufo über der Wüste. Ziemlich über die Sphären hinaus entrückt scheint aber tatsächlich, was sich da behände plickernd, tröpfelnd, flötentönend und leicht schubbernd an den Ohren reibt. Ob dem alten Friedensreich die Kombination aus Bild und Klang gefallen hätte? Seinem Namen machen Hundred Waters jedenfalls in wirklich jeder Beziehung alle Ehre. (ptk)