Nein, neu ist das Django Django-Album “Django Django” nun nicht mehr wirklich. Doch es besteht zwingend notwendige Dringlichkeit, auch hier bei uns noch der neuen Popavantgarde gerecht zu werden. Zumindest sehen sie selbst das ja so mit der Zuordnung. Dass die Quelle ihrer wenig sparsamen (und gar nicht spaßarmen) Ideen zwischen Pop, Fake, Weltmusik, Sportzigaretten und Elektroschnitte ausgerechnet an der Kunsthochschule Edinburgh liegt, wird dabei nicht in einer einzigen Sekunde gewahr.
Zumindest folgt “Django Django” keiner Konstruktionsanleitung, niemandes Theorien, keinem übergeordneten Plan und schon gar keinem Malen nach Zahlen. Motor.de-Polizisten empfinden das als “apathisch”, wir dagegen freuen uns über die humorvolle Frische aus jedem Meter Rillenritz. Kollege (mf) hat sogar die Beach Boys in den Jungbrunnen stolpern gesehen. These drugs do work. 15. November | Knust. (ptk)
