Liebe Leser und Leserinnen, die Überschrift ist nicht diskriminierend gemeint. Alle Musikfans und Musikfansinnen haben das gleiche Recht auf den Rocksound von Mustasch. Es ist nur einfach so: Er klingt nach Kerosin, Testosteron und Bier und hat Haare auf dem Rücken. Die vier Schweden vereinen Drive, schwere Härte und haben ein gutes Händchen für Hooklines. Zudem hat Ralf Gyllenhammar’s Stimme hat Wiedererkennungswert – und er beherrscht es wunderbar sich von klarem Gesang in ein primatenmäßiges Grölen zu steigern.
Seit Jahren schon steht der Zeiger für Ralf Gyllenhammar (Gesang & Rythmus-Gitarre), David Johannesson (Lead-Gitarre), Mats Johansson (Bass) und Jejo Perković (Schlagzeug) auf kurz vor Durchbruch. Das gelang zumindest im Heimatland Schweden bereits. Dort konnten die vier Jungs dank ihrer Alben “The Latest Version Of The Truth” (2007 / derzeit nur noch als Download und Import) und “Sounds Like Hell, Looks Like Heaven” (2012) bereits Top-Chartplatzierungen, Schallplatten-Gold und Awards feiern. Wer Mustasch von ihren besten Seiten kennen lernen will, dem seien diese beiden Alben wärmstens empfohlen. International kennt der Metal-Fan Mustasch eher als Support von Volbeat und Motörhead sowie von den Bühnen des Wacken, des Summer Breeze und Artverwandten Festivals.
Am 15. Januar erschien das achte Studioalbum “Thank You For The Demon”, auf das wir hier demnächst mal gründlicher eingehen werden. Die wirklich geile Nachricht ist aber: Am 8. Mai kommen Mustasch endlich nach Hamburg. In’s Knust. Tickets gibts schonmal hier. (ds)
Und zum Anfixen mal “Double Nature”, die erste große Erfolgssingle (2007):