Im vergangenen Frühjahr fragte der Musikexpress: “Ist Indie-Land abgebrannt?” Mittlerweile ist es deutlich geworden, dass der Indie-Rock der Nullerjahre und auch die glorreiche “Class Of 2005” zurück sind. Kaum ein Jahrgang hat mehr glorreiche Alben der Indie-Rock-Geschichte hervorgebracht, als 2005. Die Arctic Monkeys veröffentlichten ihre Debüt-EP “Five Minutes With Arctic Monkeys”, Bloc Party brachten ihr Erstlingswerk “Silent Alarm” heraus und auch die Jungs von den Kaiser Chiefs stiegen mit “Employment” in die UK-Charts ein, in denen sie für 86 Wochen blieben.
Eben diese fünf Jungs (mittlerweile sind es Männer in den 30ern) aus Leeds veröffentlichten diesen Frühling ihr fünftes Studio-Album “Education, Education, Education & War”. Im Vorfeld wurde viel gerätselt, inwiefern der Band-Ausstieg von Drummer und Songwriter Nick Hodgson den Stil der Chiefs verändern würde, doch Frontman Ricky Wilson ließ nichts anbrennen und auch das “Education, Education, Education & War” überzeugt wieder mit einprägsamen Refrains, angenehmen Ohrwürmern und Kuschelrock-Balladen.
Nachdem die Kaiser Chiefs im vergangenen April bereits vier Deutschland-Shows gespielt haben, kommen sie diesen Oktober auch endlich wieder nach Hamburg. Am 11. Oktober spielen die Briten ihr einziges Deutschland-Konzert in der Fabrik. (hw)

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gibt auch noch ein konzert in düsseldorf.