Was für eine geile Anmache. “Alle anderen haben die Luxus-Edition … DU NICH”. Willkommen im Knorkator-Album “Es werde Nicht” (16. September). Zum mitlesen hatten wir ja bereits auf diese Seite verwiesen. Und hören so? “Du nich” ist ein Sprung vor die Tore des hassgeliebten Nachbarn und könnte an guten Tagen Konzerthallen aus den Angeln heben. “Nö” beschreibt den etwas anderen “Tour”-Alltag um die Ecke gefühlt und “Arschgesicht” ist definitive Verjüngungs-Kurtaxe für alle daheimgebliebenen bevor “Warum” alle offenen Fragen der Menschheit dem Morgenlande anheimstellt.
Wer am Auftakt nicht Reichhaltigkeit genug findet, der könnte mit der Rufus & Chaka Khan-Adaption “Ain’t Nobody” (empfindsame Musikwissenschaftler und Puristen meiden diese einfach, bitte!) oder der folgenden Scooter-Die-Hard-Vergeigung (empfindsame, na … Sie wissen schon) glücklich werden. Dass Albumhälfte Zwei dann irgendwie auf Länge die Puste auszugehen scheint, ist natürlich nur Frage der Wahrnehmung nach so viel ausgiebiger Knorkator-Ausdünstung aus Hälfte Eins. Richtiges anstinken dann sowieso erst am 1. Oktober im Docks der Geilen und Hansestadt Hamburg. (kel)