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Vorspieler: Blackmail und Adolar im Interview

Und gleich noch mehr Vorbands. Eben noch Counterparts vor August Burns Red, jetzt – festhalten – Blackmail vor Filter, Adolar vor Alkaline Trio. Wie geil ist das denn bitte?

Weil eben zum Beispiel Blackmail, deren „II“ zu einer der schönsten Veröffentlichung des Jahres zählt und die man aktuell hier in voller Pracht genießen darf, und die erst im April im Molotow waren und mächtig ablieferten (-> Konzertbericht). Am 18. August supporten sie Filter im Knust. Wir haben mal bei Blackmail-Sänger Mathias Reetz nachgefragt.

Platte, Tour, Festivals – jetzt noch die Shows mit Filter. Braucht ihr nicht mal ne Pause?
Rückblickend kann man sogar sagen, dass wir seit der Veröffentlichung von „Anima Now!“ im April 2011 und mit dem aktuellen Album „II“ nie eine richtige Pause gemacht haben. Aber das Gute ist, dass sich keiner ausgebrannt fühlt. Wir machen einfach wie immer unser Ding und sind eben seit zwei Jahren permanent auf Tour. Im Herbst startet sogar noch ein neuer Tourblock, das neue Album kommt super an und darüber freuen wir uns, am liebsten von der Bühne aus. Wir sind dann im November nochmals in Hamburg zu Gast. Also eine dringende Pause brauchen wir gerade irgendwie nicht, allen geht es gut.

Wie kams zu der Support-Geschichte? Wie läuft das ab und wer fragt da wen?
Wir haben verstärkte Anfragen und tolles Feedback aus BeNeLux, Italien und sogar Griechenland, seit dem wir unser Album „II“ europaweit veröffentlicht haben. Es war auch immer der Ansatz da, verstärkt im Ausland zu spielen und sich nicht räumlich zu begrenzen. Ursprünglich sollten wir bereits im Mai im Melkweg in Amsterdam spielen. Aufgrund von Krankheit musste das Konzert damals abgesagtwerden. Da die Melkweg Booker Blackmail super finden, haben sie uns neu zusammen mit Filter gebucht. Daraufhin haben wir weitere Deutschland-Termine über Filter’s Agentur angeboten bekommen. Generell läuft das Booking dann immer über die zuständigen Agenturen ab. In unserem Fall sehr unkompliziert!

Wie findet ihr Filter?
Gut! Sie sind ähnlich lange dabei wie blackmail und ein Garant für impulsive Rockshows. Wir würden auch nirgendwo zusagen, wo es keine Schnittmenge gäbe.Wir finden, dass passt super und wir freuen uns sehr auf die gemeinsamen Konzerte. Wir haben auch bereits sehr viel positives Feedback bekommen, dass sich die Leute auf dieses Package freuen.

Drei Tage später, am 21. August, eröffnen Adolar für das mächtige Alkaline Trio in der Fabrik. Und stellen sicher auch schon den ein oder anderen neuen Song ihres neuen Albums „Die Kälte der neuen Biederkeit“ vor, wir sprachen schon hier darüber. Und mit Sänger Tom Mischok.

Wie kams zum Alkaline Trio-Support? Wie läuft das ab und wer fragt da wen?
Wir schreiben unserer Booking-Agentur Sparta Entertainment immer, dass wir gerne mal mit der und der und dieser und der Band auf Tour gehen würden. So richtig schön nervig! Allerdings wurden wir noch nie von einer berühmten Band mit auf Tour genommen. Sowas passiert immer nur anderen. Es springen ab und zu aber ein paar Einzeltermine raus – wie jetzt in Hamburg!

Was erwartet ihr von dem Abend in der Fabrik?
Vielleicht irgendwo im Publikum die Liebe fürs Leben zu entdecken!

Und wie findet ihr AK3?
Neben Deftones und Weezer ist es auf jeden Fall eine unserer meist geschätzten amerikanischen Bands. Nicht falsch verstehen: Wir würden sie natürlich auch gut finden, wenn sie aus Ghana, Sachsen oder Moskau kämen. Die Herkunft eines Menschen, Grenzen und Nationalstaaten sind uns ja eigentlich völlig egal.

Interviews: Mathias Frank


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