Sonnabend 11 Uhr an der nahen Hotelrezeption: “Wir müssen erst um 16 Uhr wieder beim Omas Teich sein, was kann man hier in der Gegend denn sonst so unternehmen und wo ist eigentlich das Meer?”. Äh, Entschuldigung, aber da wäre das doppelte Wecker-Kommando bestehend aus Findus und Three Chord Society. Beide bereits fertig, lange bevor der große Zeiger auf der Vier steht und damit dem Kater zum Tanz vorgeworfen. Wer danach nicht wach ist, hat nichts verstanden oder spielt noch mit den Gedanken der vergangenen Nacht.

Die endlos sympathischen Kollegen vom Blueprint-Magazin gehören definitiv nicht zu den Morgenmuffins und haben bereits zu früher Stunde ihren Kochsalon geöffnet, an dem sich auch Herrenmagazin, Frank “Ich kann nicht kochen” Turner und viele andere versuchen. Royal Republic legen später kurz die Anlage lahm weil ja “Ace of Spades” artgerecht gecovert werden sollte, Madsen mühen sich etwas, die zappelige Energie des marginal polarisierenden und froschhüpfenden Casper auf der Bühne zu konservieren.

Turbostaat sind derweil einfach sie selbst und somit über jeden Zweifel erhaben. Und Frank Turner am Ende? Hat noch leichteres Spiel als ohnehin schon, denn nach den ultrakühlen und etwas langatmigen Editors noch einmal anzufachen, ist ein Kinderspiel für den Briten und seine Band. Sonntag 2 Uhr an der nahen Hotelrezeption: ““Wir müssen erst im kommenden Jahr wieder beim Omas Teich sein, was kann man hier in der Gegend denn sonst so unternehmen und wo ist eigentlich das Bett?”. (hes/kel)

Foto: Mathias Frank

 

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