“Du bist Hammer” könnte einer dieser zweideutigen Slogans auf T-Shirts und Kapuzenüberziehern lauten, mit denen Flaffik (11. August | Makrele) vor die Welt tritt. Alles in Fair-Trade-Produktion natürlich. So gerecht übrigens, wie jeder Tausch deiner Taler gegen die elf Lieder auf “… von Liebe und anderen Formen der Gewaltverherrlichung”.

Bedeutet in diesem Fall Liedermacher-Tradition, Verabredungen mit dem Alltag (“Der innere Konflikt”), Mumien, Monstren (“Die heimliche Liebe”), Mutationen, Schüttelkeime (“Klein-Reim-Tourette”) und andere Eruptionen wie aus dem Chemiebaukasten.

Geholfen hat dem 31-jährigen aus dem Stadtteil Hamm ein enger Kreis von Begleitern “die das trotzdem gut finden, was der da eigentlich macht”. Flaffik und seine Gitarre beherzigen eben genau das essenzielle Eine: Sie tun und machen und rufen den alltäglichen Notstand aus. Eine latente, verborgene zynische Ader kann dem Konsumenten helfen, ist aber nicht zwingende Voraussetzung um in das Abenteuerland Flaffik einzutreten. Apropos Eintreten: 21 Uhr, der Eintritt ist frei. (kel)

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