Dreckige Geburtstagssause im Molotow am 9. März. Der Dirty Dancing Club (concert-news präsentiert) feiert eine ganze Handvoll Jahre und hat dazu die Caviare Days eingeladen. Wir fragten die “Vortänzer” Felix und Dennis vor dem gepflegten Feiertag mal nach dem Stand der Dinge unter der drohenden Esso-Flagge und indirekt auch nach ein paar Ex-Freundinnen.
5 Jahre Dirty Dancing Club? The time of your life?
D: Auf jeden Fall jedes Mal aufs Neue ein “time of our life” Abend. Einen wirklich schlechten DDC haben wir in den 5 Jahren – toi toi toi – bisher noch nicht erlebt. Ein großer Spaß ist es irgendwie immer. Und auch die Bands, die bei uns auftreten, sind immer begeistert und haben stets eine gute Zeit. Ist ja auch für diese oftmals etwas anderes mehr oder weniger spät in der Nacht vor einer feiernden Meute aufzutreten.
Habt ihr den Film eigentlich jemals gesehen oder sehen müssen? Und wenn ja: Wie oft?
F: Wenn ich mich recht erinnere nur einmal komplett. Ansonsten immer eingeschlafen oder umgeschaltet. Meine Freundin ist zum Glück kein großer Fan des Films, somit blieb mir das im Gegensatz zu vielen Anderen erspart.
D: Habe den Film noch nie komplett am Stück gesehen. Aber inzwischen sicherlich in Einzelteilen mehr oder weniger ganz – den Ex-Freundinnen sei dank.
Dirty Dancing sollte im Film ja an die Filmmusicals erinnern, in denen Tanz eine Form der Verführung darstellte. Was dagegen hattet ihr vor 5 Jahren im Sinn mit dem Dirty Dancing Club und wie kam es zur Wahl des Namens?
D&F: In erster Linie sollte der Name natürlich aussagen, dass es ums Tanzen gehen soll. Da wir aber keine Pop-Disco sind und aufpolierte Chart-Nummern spielen, sondern es eher mal krachiger, lauter, wilder und eben dreckiger zugehen darf, lag das “dirty” einfach nahe. Und natürlich war es ein schönes irritierendes Wortspiel. Überraschenderweise haben wir noch nie mitbekommen, dass sich Dirty Dancing Fans im 80er Jahre-Look in den Club verlaufen haben.
Ist der Club eigentlich ohne das Molotow vorstellbar? Oder erwartet uns möglicherweise ein Abschied auf Ruinen?
D&F: Wir wollen uns ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, dass das Molotow irgendwann mal nicht mehr da ist. Einerseits für uns als Party und unser Konzept mit der regelmäßigen Liveband bietet das Molotow die idealen Voraussetzungen, auf der anderen Seite wäre eine Schließung des Clubs für die Hamburger einfach unendlich traurig und auch ganz ehrlich eine Schande. Deshalb erst mal weitermachen so lange es geht und hoffen, dass sich Lösungen finden!
Interview: (kel)