“Same Same. But Different.” Kennt man von billigen T-Shirs aus Thailand, trifft aber auch auf das neue Album der Riverboat Gamblers zu. Weil “The Wolf You Feed” typisch ist, wieder toll, wieder Gamblers in großartig. Aber doch hier und da ein bisschen anders im Vergleich zum sicher nicht schlechten, sondern noch immer wundervollen “Underneath The Owl“-Vorgänger. Wir sprachen von der “Band des Jahres“. Damals, 2009.
Heute ist 2012, heute kommt der Nachfolger. Und der hat noch immer diese Kraft, diese Lust, diese totale Euphorie. Er hat mitreißende Songs und Chöre, Hits und Hymnen. “Good Veins” gleich mal als Opener, “Bite My Tongues” oder “Blue Ghosts“. Weiterhin in einer Zwischenwelt, weiterhin zwischen den Hives und frühen Billy Talent. Doch es gibt auch Lieder wie das fast sechs Minuten lange “Gallows Bird“, das düster, träge, böse, verstörend aus den Boxen plätschert. Doompunk, oder was? Killertrack.
Und Killeralbum. “The Wolf You Feed” erscheint auf Xtra Mile Recordings (I Am The Avalanche, Frank Turner, Against Me!, Dave Hause), wurde von Ted Hutt (Flogging Molly, The Mighty Mighty Bosstones, The Gaslight Anthem) und Stuart Sikes (The White Stripes) aufgenommen, erscheint exakt heute und wird hoffentlich auch bald live zu erleben sein. (mf)
