Wenn Max Schröder und Nikolai Potthoff zusammen Musik machen, ist der Weg vom sich im Kreis drehen und selbst im Weg stehen ganz kurz hinüber zum leichtfüßigen Getänzel. So herrlich ohne Schild vorm Kopp und zur Schau getragene Attitüde. Als “Uncool” feiert das dann auch sogleich der Musikexpress ab, nur weil es Max Schröder & das Love vom ersten Schritt an gelingt, auf “Max Schröder & das Love” sich selbst einfach mit Nachdruck selbst genug zu sein. Passt.

Vielleicht kann man das ab Mitte Dreißig aufwärts ja auch einfach erwarten, dass sich Selbstironie viel lieber und wie selbstverständlich unter den Bio-Honig zum Frühstück rühren lässt, statt den Löffel gnarzich in die 5-Kilo-Nutella-Dose zu rammen. Wären “väterlich” und “Hommage an das holprige kleine Glück” jeweils ein musikalisches Genre, könnten wir uns sogar die weiteren Einordnungen sparen. Tun wir jetzt einfach auch. Termin folgt. (kel)

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