Dapayk & Padberg gehen vor der Tür eine rauchen und entdecken im Vorbeigehen die Parallelwelt. Denn Tanzflur war gestern, innere Um-, Ab- oder Einkehr ist heute. “Smoke” tauscht auf Albumlänge wieder und wieder den irreversiblen Lungenschaden gegen flächige Hochnebel, die durchatmen lassen. Als Mittel zum “Ich bin dann mal weg” dienen dem Elektronika-Paar Dubstep, unverdächtiges Songwriting und letztlich auch eine nicht zu verachtende Idee esoterischer Pop am Wanderkleidchen.

Provence und schottische Lowlands sollen gemeinsam zielgerichtete Einflüsse gewesen sein während der Produktion von “Smoke”. Stücken wie “Silent Fireworks” nimmt man tatsächlich augenblicklich das private Drehmoment ab, wenn die Padberg hypnotisierend singend, aber auch ganz unprätentiös aus der Lichtung hinüberwinkt. Da steht sie während der seltenen Vocals warm bekleidet ganz furchtlos irgendwo zwischen Lamb und Hundreds. Dapayk & Padberg werden am 2. November im Docks beim Weird Festival zu Gast sein. (kel)

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