Wir machen es uns einfach und kündigen grim104 (Zugezogen Maskulin) einfach mal als Methadon für enttäuschte Caspar-Suchtfälle an. Was natürlich totaler Blödsinn ist, weil a) Cas ein geiles Album am Start hat, b) hier höchstens die Sprache, aber nicht die latente Hysterie, ähnelt und die Zeile “Angst vor dem Hinterland” irgendwie aufzucken lässt, sowie wir c) lernen, was eigentlich Ian Curtis mit alledem zu tun haben könnte.
Natürlich ist auf “grim104” jede verdammte sperrige Zeile mit radikaleren Farben zugesprayt, als man sie aus der allgegenwärtigen Konsens-Vorlage zu kennen glaubt. Wer aber dann doch mal wieder forschen möchte, wo all das unvermummte, formatierte Sprechgesang-Radioglück so seine Wurzeln in den Boden rammt und wie das so ist mit der Stadtflucht nach Berlin und den verlassen brachliegenden Wiesen in Brandenburg, der kommt am 14. November ins Indra zur Release-Party. (kel)
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