Passend zum Wetter: Heisskalt gehen auf Tour. Und wir präsentieren euch die Show am 13. März 2014 in der Prinzenbar.

Weil diese Band was kann und weil sie was hat. Und wir ihnen einfach mal glauben. Diese Worte schrieb ich anlässlich ihrer aktuellen EP “Hallo – Mit Liebe gebraut” bei Gaesteliste.de:

Das Label ist Chimperator, die Stimme kommt einem so bekannt vor. Das wird doch nicht etwa? Nein, das ist nicht Cro. Es ist nur Mathias Bloech, der in den ersten Momenten – bewusst oder nicht, wir tippen und hoffen auf nicht – von “Hallo” einen auf Panda macht. Macht aber nichts, denn gleich danach ist es schon vergessen und es sind nur noch Heisskalt. Kein Rap also, mehr Rock. Aber kein Rock N Roll. Auch kein Pop, aber eigentlich schon. Viel Pop sogar. Verdammt. Wenn diese EP nach fünf Liedern und 19 Minuten zu Ende ist, ist man auch nicht schlauer. Weil Heisskalt irgendwie immer weglaufen, sich nicht stellen, sondern sich winden, sich verstecken. Nur nicht festlegen. Ist das nun ziemlich heißer Scheiß oder doch nur Scheiße für die Leute, die zu Revolverheld Pogo tanzen? Schwierig. In Zeiten von Kraftklub und Co. überwiegt ein bisschen die Skepsis. Die wollen doch Erfolg! Aber doch nicht um jeden Preis? Denn mancher Moment und vor allem auch manche Zeile kommen schon ziemlich lässig, sehr clever und eben stark. “Still” ist gar nicht still, aber doch ganz gut. Es darf mit dem Kopf gewippt werden. Auch “Der Mond” gefällt. Allerdings ist der Song nicht von Heisskalt, sondern Moonbootica & Jan Delay. Immerhin gut gespielt haben sie ihn. Viel besser als “Dezemberluft”. Öde Ballade. Aber mit manch guten Worten. Verdammt, was denn nun? Im Zweifel für den Angeklagten.

Schon länger im Web ist das Video zu “Hallo“, ganz frisch gibt es auch bewegte Bilder zu “Der Mond” und “Dezemberluft“. Ideal zum Bild machen, einstimmen und Wochenende einläuten. Bald ist Weihnachten! (mf)

Share.

Leave A Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.