Und die nächste Heulsuse. Na toll. Wieder einer, der auf singenden Songwriter macht, der irgendwie im Folk klaut, der nächste Bob Dylan werden möchte (aber gar nicht nach Dylan klingt), der Springsteen mag und meint, er könne uns mit seiner Musik berühren. Muss man nicht mögen, echt nicht. Muss man aber doch mögen, echt, denn verdammt, dieser Luke Sital-Singh berührt. Und zwar richtig.

Im April hat er nach “Old Flint” und “Fail For You” seine nächste, seine jetzt schon dritte EP veröffentlicht. “Tornado” heißt das erneut vier Songs umfassende Stück und das ist so schön, das ist so betörend, bezaubernd und berührend. Und vor allem ist es ein bisschen anders, ein bisschen besonderer.

Ganz gleich, ob dieser Brite, dessen Stimme so ein bisschen an den eigentlich unvergleichlichen Jim Ward erinnert – über ruhige, reduzierte Sachen wie “Nearly Morning” oder “Tornado” singt, opulente Geschichten wie “How To Loose Your Life” erzählt oder einfach große Popmusik wie “Nothing Stays The Same” abliefert, die man einfach mal lieben muss. Vier Songs, vier Treffer.

Live dürfte das ein ganz, ganz großes Vergnügen werden,  am 6. Juni spielt Luke Sital-Singh in der Prinzenbar. Pflichttermin! (mf)

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