WJuly-Talk---Pressebilder-2014_01enn morgen unser Jahresrückblick startet, wird auf meiner Liste in der ein oder anderen Kategorie auf jeden Fall ein Name auftauchen: July Talk aus Kanada nämlich, die zu den wohl eindrucksvollsten Bands beim diesjährigen Reeperbahn Festival zählten und bei allen Auftritten, ob am Njoy-Bus, bei Michelle Records, oder am Abend im St Pauli Rock Cafe, nachhaltig zu beindrucken wussten.

Das Quintett aus Toronto & Ontario besteht seit 2012 und hat ihr Debutalbum just überarbeitet bei uns im September veröffentlicht. Ein Rockbrett mit stark bluesigen Einflüssen und doch so ganz Eigen. Das liegt nicht zuletzt an der geteilten Aufmerksamkeit am Mikrofon, die auf der einen Seite Peter Dreimanis zuteil wird, der als Leadsänger eine Stimme wie Tom Waits auffährt, und auf der anderen Seite Leah Fay, die den zuckersüssen Counterpart gibt und immer dann, wenn sie nichts zu singen hat, in erster Linie dazu da zu sein scheint, Peter das Leben auf der Bühne zu erschweren, das Publikum abzufüllen, oder anderweitig zu bespassen.

Da wird mal das Mikro weggetreten, Peter’s Mund zugehalten oder das Publikum mit Mexikaner abgefüllt. In jedem Fall: Irre viel Spaß! Tollerweise ist all das nicht nur optisch super, sondern auch musikalisch, denn das selbstbetitelte Debütalbum steckt auch noch voller guter Songs! Bleibt noch die Frage nach der seltsamen Überschrift hier, aber das könnt ihr selbst herausfinden.

cn_praesentiert21Am 10.April kommen July Talk zurück nach Hamburg und spielen im Molotow. Das wird so gut, das mussten wir einfach präsentieren! (nsc)

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