Jetzt sind wir schon bei Album Nummer vier. Und das ist bei aller Thematik ganz schön wunderschön, relaxt, vielfältig, herrlich zu genießen und zwar in jeder Situation. Nneka eben, eine der besten in Sachen Reggae, Pop, Afrobeat und ein bisschen drumherum.
Vor wenigen Tagen erschien “My Fairy Tales” und darauf gibt es Musik, die einem den Frühling versüßt. Auch wenn Nneka nicht von Sommer, Palmen, Sonnenschein singt, nicht vom – um in der gleichen Ecke zu bleiben – Zitroneneis. Sondern von ihrer Heimat und die ist eben Nigeria. “Meine Reisen und meine lange Zeit in Frankreich haben mich dazu beeinflusst ein Album zu schreiben, dass nicht nur das Leiden der Afrikaner erklärt, sondern auch von Ausdauer, Beharrlichkeit und Dankbarkeit erzählt.”
Acht Lieder plus eine Reprise sind auf dem Album, für das die Sängerin zu Bushqueen Music gewechselt ist. Und irgendwie passt jedes Lied zum nächsten, ergeben sie zusammen einen Sinn und sind musikalisch trotzdem unabhängig von einander toll und aufregend. Das dubbige, das chillige, das tanzbare, das funkige. Leider ist nach 34 Minuten schon wieder Schluss. Aber hey, dann hören wir “My Love, My Love”, “Book Of Job” und alle anderen einfach noch mal. Und noch mal und noch mal. Und freuen uns auf den 10. April, dann spielt Nneka in der Fabrik. (mf)
PS: auf dem A Summer’s Tale im August spielt sie auch!
