home-heim ziskaDrei Jahre ist es her, dass Isabel Parzich, die Labelchefin des kleinen Wuppertaler Labels Stargazer Records, nach dem Besuch des G! Festivals auf den Färöer Inseln aus dem Schwärmen nicht mehr herauskam. Sie erzählte von einem jungen Mann namens Marius, der ihr mit seiner Stimme, seiner Bühnenpräsenz und seinen großartigen Songs nicht mehr aus dem Kopf ging.

2013 kam dann mit „Recreation“ das erste Album des jungen Singer/Songwriters auf Stargazer Records heraus. Überaus positive Kritiken und Vergleiche mit Coldplay, den Fleet Foxes und sogar den Beatles folgten. Auf den folgenden Deutschlandkonzerten bestätigte Marius Ziska seinen ihm vorauseilenden Ruf als toller Livemusiker und zusammen mit seiner dreiköpfigen Band begeisterten sie auch aufgrund ihrer Spielfreude und ihrer Sympathie ihr Publikum.

Knapp zwei Jahre nach „Recreation“ ist es jetzt soweit und das zweite Album von Marius Ziska, das auf den Namen „Home/Heim“ hört, wird erneut auf Stargazer Records veröffentlicht. Im Gegensatz zum ersten, komplett englischsprachigen Album macht Marius mit diesem Album einen Schritt zurück.

Das jedoch nur in Bezug auf die Rückkehr zu seinen Wurzeln, denn das neue Album besteht zur einen Hälfte aus englischen und zur anderen Hälfte aus Songs, die Marius auf färöisch singt. Musikalisch gesehen ist dieses zweite Album jedoch ein großer Schritt nach vorne. Während das erste Album noch eher eine Sammlung großartiger einzelner Songs war, besticht “Home/Heim” nicht nur durch die Lieder an sich, sondern diesmal durch eine Verbundenheit dieser miteinander, die das Album zu einem großen Ganzen machen.

Sehr schön auch die beiden auf dem Album enthaltenen Duette. Zum einen der Song „Tokan“, den Marius zusammen mit Svávar Knútur schrieb und mit dem er im letzten Jahr bereits den FMA (Färöischer Musik-Award) in der Kategorie bester Song gewann, zum anderen ein Song mit Eivør, der wohl bekanntesten Musikerin der Färöer Inseln.

Marius singt in seinen Liedern über seine Heimat, die Färöer Inseln, aber auch über das Leben an sich, die Liebe, Verluste und alles, was man von einem Folkalbum so erwartet.

Großartige Melodien, gespielt von einer tollen Band, die einen Sound erzeugt, der von der ersten bis zur letzten Minute eine Wärme vermittelt, wie sie man sie selten beim Hören eines Albums heutzutage noch verspürt.

Am Freitag, den 15. Mai ist Marius Ziska mit seiner Band in Hamburg im Uebel & Gefährlich zu Gast. (sm)

 

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