Kadavar riechen nicht streng. Kadavar tragen kecke Spiegelbrillen und sind ganz offenbar auch beim damit assoziierten Magazin ganz wohlgelitten. Kadavar sollte überdies kürzlich die Entscheidung abgenommen werden, in Paris aufzutreten oder besser auch nicht. Kein psychedelischer Stoner in der gelähmten Stadt? Wir erzählten kurz davon. Was daraus wurde, erschließt sich allen Menschen mit guten Kenntnissen in der französischen Sprache in diesem Bericht hier. Und selbst damit kommen wir ein bisschen auf den Punkt.
Mir ganz persönlich erschließt sich die Band ebenso marginal, wie der (eigentlich ja gar nicht soooo fremdsprachige) Text. Wo sind die fünf Jahre mehr oder weniger Erfolgserlebnisse aus der Schulzeit eigentlich hin? Eine hübsche Gleichung bleibt daher: Ich besuche das Konzert einer Band über die ich nicht nur gar nix weiß, mehr noch auch nichts wissen mag. Ganz ohne Ballast, nur einmal das aktuelle Album “Berlin” gehört. Ich werde nicht vor Freude nach den ersten Takten eines Songs Pipi in den Augen verspüren. Nicht in Erinnerungen, Geschichten, besseren oder schlechteren Zeiten mich suhlen. Ich bin die Jungfrau und Kadavar das Kind. Wird ein super Abend, der 1. Dezember in der Markthalle.
Wer kommt mit und will (nicht nur) ein großer Gästelisten-Gewinner sein? Das erste Getränk geht auf mich: verlosung@concert-news.de | Betreff: “Kadmaddafakka”. Teilnahmebedingungen hier. (kel)
