Albert Af EkenstamZack, wieder was gelernt. Oder kannte tatsächlich bis eben jeder von euch anwesenden charmanten Angebern die lapidare Beschreibung „Songsmith“ für „Texter“? Bei Albert af Ekenstam bleiben wir unbedingt gerne im Bild einer Schmiede. Denn die zehn Lieder des Schweden auf „Ashes“ (erschien vorgestern) wirken wie eine romantische, leise, zarte und doch gusseiserne Version von Mogwai oder Explosions in the Sky, die af Ekenstam gerne mal als Einflüsse definiert.

„Ashes“ wirkt aber auch, als nähme die Platte immer wieder kleine Umwege in Kauf. Weil direkte Spuren zwar schnell zum Ziel, aber nur vergleichsweise langsam zur Erkenntnis führen. Arrangiert ist das alles wieder und wieder von vielen Fingerspitzen, die über Sollbruchstellen streichen. Und, ganz groß, zwischendrin die überwältigende, finstere Erhabenheit in „The Devil Bird“. Albert af Ekenstam: 13. April in der Warenwirtschaft. (kel)

 

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