Ich möchte mir das lange Gesülze für später aufheben. Nun also erstmal die Ankündigung. Am 13. Februar spielen nämlich Razorlight im Gruenspan.

Razorlight, waren das nicht die mit den Streichhölzern, “Wire To Wire”? Genau, die! Wie lange ist das her? Genau, zehn Jahre. Und was kam danach? Ja nichts. Gar nichts? Nein, davor gab es noch ein paar andere bekannte Songs, wie “America” oder “Before I Fall To Pieces” und das war dann alles. Fans mögen jetzt entsetzt aufschreien, aber diese starken Single-Veröffentlichungen verbinde ich mit Razorlight. Und sie sind so gut, dass ich diesen Text verfasse.

Also, zehn Jahre sind eine lange Zeit um in Vergessenheit zu geraten. Viele Bands, die dann wiederkommen, hätten es lieber sein gelassen. Ich stolpere also in meine Streaming-Bibliothek und entdecke “Olympus Sleeping”, Erscheinungsjahr 2018. Vorsichtig nähert sich mein Zeigefinger dem Wiedergabe-Button, es fühlt sich an wie das Öffnen der Büchse der Pandora. Aber nur da ich die Geschichte der Pandora kenne und ähnliches befürchte. Und werde positiv überrascht. Die Band um Johnny Borrell schafft es an ihre gewohnte Art Musik zu machen anzuknüpfen. Das ist cool, denn sie macht Spaß und dadurch, dass man überrascht wird, ist es noch viel schöner. Nicht jede Band muss oder sollte sich nach langer Pause neu erfinden. Wozu auch? Der zweite Song “Got To Let The Good Times Back Into Your Life” ist aussagekräftig genug und soll hier als Einladung in das Album dienen!

Wie heißt es am Anfang dieser Ankündigung? Ich möchte mir das lange Gesülze für später aufheben. Nun also nochmal die harten Fakten und nach dem Konzert unterhalten wir uns an der Bar. Razorlight sind zurück und sie rocken am 13. Februar das Gruenspan. 2019, du überrascht mich bereits jetzt! (rb)

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