Leslie Mandoki: Weil er es Khan

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Rummmms: Man gibt Platten weder die Überschrift „Thank You“, noch „BudaBest“. Das ist beides zwar Vergangenheit, für sich aber trotzdem noch sehr viel käsiger als meine eigenen schlimmsten Kalauer. Und die sind schon hart zu verdauen mitunter. Siehe Headline oben. Andererseits sind Leslie Mandokis Soulmates als Projekt derart diesseits zwischen Gut und Böse anzusiedeln, dass die Titel am Ende ja vielleicht doch in die richtige Spur verhelfen. Ein Blick auf die auf der kommenden Tour mitwirkenden Künstler*innen spricht Bände: Bobby Kimball (Toto), John Helliwell, Randy Brecker, Tony Carey (Rainbow), Chris Thompson (Manfred Mann‘s Earth Band), Nick van Eede (Cutting Crew). Jeder DFB-Trainerschulendozent hätte vermutlich högschte Freude an einem solchen Team aus Individualisten.

Dass dem Ex-Dschinghis Kahn-Turnfreund Mandoki insbesondere der Zugriff auf das Supertramp-Gesicht Helliwell gelungen ist (auch wenn es sich ja stets vortrefflich hinter dem eigenen Saxofon zu verstecken wusste), darf weiterhin als spektakulär verbucht werden. Unterm Strich also eine Muss-man-schon-irgendwie-mögen-Compilation-Show aus gut abgehangenen Klassikern. Eine allerdings, die nicht nur sich selbst sondern auch andere Weggefährten ein bisschen covern lässt und dabei herzlich wenig an den Originalen heruminterpretiert. Leslie Mandokis Soulmates : 31. Oktober | Laeiszhalle (kel)

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