Ihr erinnert euch an Silvester? Ein bisschen zumindest? Während ihr feiertet, sendete das ZDF einmal mehr krude, mitunter vergessen geglaubte Dinge vom Berliner Brandenburger Tor. Inklusive Helene Fischer. Als Double. Inklusive Tina Turner. Als Double. Inklusive Howard Jones. Als echt. Dessen Alter sucht ihr euch jetzt mal schön selbst im Internet und wir ignorieren derweil, dass „What Is Love“ zu den paar Songs gehört, die irgendwie bei bestem Willen nicht mehr (oder sogar noch nie) gehen oder (gingen).

Jedoch: Für erstklassige Abhilfe beim Achtziger Jahre Veteran Jones sorgt ein bisschen tiefer einsteigen. „Look Mama“, insbesondere im neunminütigen Extended-Mix (ja, ja, die gute alte Maxi-Single), „Don’t Always Look In The Rain“ oder „Pearl In The Shell“ im US 12“-Mix können so einiges. Und wer auf dem Howard Jones-Live-Album aus 2012 beim finalen „New Song“ mit nochmal satten zwölfeinhalb Minuten Spielzeit nicht aus den Tanzschuhen springt, hat halt dieses spezielle Jahrzehnt nicht geliebt oder gekannt oder erlebt. Neues Album gibt es übrigens auch: “Transform”. Passt schon. Howard Jones | 22. April | Markthalle (kel)

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