Dieser Moment, in dem du erzählt bekommst, dass Life im Hafenklang auftreten. Es sich aber nicht um diese legendäre „US-amerikanische Rockband aus York in Pennsylvania“ handelt. Gegessen. Denn Life, die gefährlich lauten und ganz schön treibenden Post-Punker aus Kingston-upon-Hull sind nicht nur auf ihrem aktuellen Album „A Picture Of Good Health“ derartig geil am Start, dass man „Throwing Copper“ von den anderen Live (und seinen Erinnerungsschmerz) auch sogleich wieder vergessen kann.

Als Beweislast reicht eigentlich schon „Bum Hour“ hier. Wer aber nun unbedingt will, wird aber auch auf den insgesamt dreizehn Songs von „A Picture Of Good Health“ überwiegend erfolgreich fündig. Fast alle davon nicht über der Drei-Minuten-Marke, dafür ebenso fast alle mit geballten Fäusten in der Tasche geschrieben und einem britischen Akzent versehen, der irgendwie doch wieder Bock macht auf den nächsten besten Englischkurs. Und die Sache mit der Authentizität so? Sänger Mez Greens Expertisen gründen sich (sicherlich nicht nur) auf seinen Arbeitsplatz in einem Jugendzentrum. Dass Life auch ansonsten nichts anbrennen lassen würden, ist angesichts des Album-Covers übrigens nochmal zu hinterfragen. Life | Hafenklang | 19. Mai | concert-news präsentiert (kel)

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