Ja, verdammt. Ich tu mich mit dem Namen der Band noch immer schwer. Ich find’ ihn immer noch scheiße. Terror. Das klingt weder böse noch stark oder gut. Das klingt eben: scheiße! Anders die Musik der Band. Hardcore Vibes, meine Freunde, das ist Wucht, das ist Kraft, das ist Hardcore. Seit 20 Jahren schon und meistens richtig, richtig gut! Jetzt auch wieder, aber jetzt wohl wieder ein wenig anders. Behauptet zumindest Sänger Scott Vogel:
“Dieses Album hat mich trotzdem härter getroffen, als ich erwartet hatte. Wenn die Leute dieses Album hören, hoffe ich, dass sie denken ‘das ist Terror, aber das ist die Terror-Platte, auf die ich gehofft habe und die ich gebraucht habe’, und es trifft sie härter als wir es bisher getan haben.”
Diese Platte wird “Pain into Power” heißen und am 6. Mai auf End Hits Records erscheinen. Zehn Songs sind drauf, einer von mehreren Gästen ist Cannibal Corpse-Sänger George “Corpsegrinder” Fisher, produziert hat der ehemalige Terror-Gitarrist Todd Jones, der heute bei Nails spielt. Vogel findet:
“Todds ganze Herangehensweise und Vision für dieses Album war es, es von der ersten bis zur letzten Minute mit voller Aggression zu füllen. Das geht zurück auf unsere erste EP, ‘Lowest Of The Low’, an der Todd mitgeschrieben hat. Dieses Album ist vielleicht noch aufgedrehter, noch schneller, noch krasser. Terror post-Todd hat den Kurs des aggressiven, knallharten, schnellen, unverblümten Hardcore beibehalten, der nicht zu sehr vom Weg abweicht – aber er wollte, dass dieses Album der pure Wahnsinn ist, der nicht nachlässt.”
Mit “Boundless Contempt” läuft bereits ein erster, live gibt es Terror am 21. Oktober zusammen mit Lionheart in der Markthalle zu erleben. Dürfte vieles werden. Nur nicht scheiße … (mf)
