Wir müssen noch mal über Yard Act reden. Denn da passiert was, da geht es weiter. Im vergangenen Jahr erst kam das wundervolle “The Overload”-Album mit Songs wie “Pour Another” und “Land Of The Blind”, voller Pop und Indie und Beats und Spoken Words, mit musikalischer Nähe zu Blur, Sleaford Mods und B-52s und doch ganz anders und eigen, sehr abwechslungsreich, genügend schräg, einfach schön.
Im Sommer dann schoben sie “The Trench Coat Museum” nach, co-produziert von Gorillaz-Mitglied Remi Kabaka Jr. und einfach schon wieder aufregend. Über den Song sagten sie: “In ‘The Trench Coat Museum’ geht es darum, wie sich unsere Wahrnehmung von allem sowohl kollektiv als auch individuell im Laufe der Zeit mit einer Geschwindigkeit verändert, die wir im Moment einfach nicht messen können. Unabhängig davon, welchen Platz wir in der Gesellschaft einnehmen, sehen wir unsere eigenen Überzeugungen oft als den absoluten Gipfel dessen an, was die ‘kulturelle Norm’ sein sollte, und während die völlig menschliche Eigenschaft, selbstbewusst zu sein, nicht zu ändern ist, ist sie ein absolutes Hindernis für unseren kollektiven Prozess. Wir sind eins usw. (Are we fuck)”.
Von einem neuen Album, einer weiteren EP oder irgendwas war im Juli noch nicht Rede. Dafür reden wir jetzt schon mal von einer Tour. Am 24. April 2024 kommen Yard Act ins Uebel & Gefährlich. Ein bisschen Zeit ist also noch. Genug Zeit, das was passiert. Vieles passiert und passieren wird. (mf)
