Neulich in Bremen. Also irgendwann Ende vergangenen Jahres. Muff Potter spielten im Schlachthof, Messer machten den Support. Es war: schwierig. Man brauchte etwas, man musste sich reinhören, man wollte fast draußen Bier trinken gehen. Doch mit der Zeit fingen Messer an, Spaß zu machen. Song für Song, Wort für Wort. Ja, verdammt, am Ende hätten sie gerne länger spielen können. Bier konnte warten.
Am 17. März spielen Messer im Hafenklang (zusammen mit Dews). Und dann gibt es mehr und länger und vielleicht bis wahrscheinlich wird es wieder schwierig, aber auch schön. Sehr schön. Alte Songs, schräge Songs und sicher auch ganz viel neue Songs. Denn schon am 1. März releasen Messer ihre neue Platte. Sauber!
“Kratermusik” erscheint auf Trocadero und war, so scheint es, keine ganz leichte Geburt. Die letzten drei Jahre hat man daran gearbeitet, sagen Pogo McCartney, Milek, Hendrik Otremba und Philipp Wulf. Und die wären nicht Messer , wenn sie nicht Dinge wie “Das Messer verwandte Wort ist vieldeutig, ein Wort, bei dem klar ist: Zu dem muss man sich verhalten. Das ist ein scharfkantiges, schroffes Wort.” sagen würden.
Einen ersten Song aus der “Kratermusik” gibt es auch schon. Hier läuft das Video zu “Taucher (Für Smukal)”. Messer sagen: “Gewidmet ist der Song unserem verstorbenen Freund Christian Smukal.”
