Erst im Februar diesen Jahres kam mit “Be Okay To Not Be Okay” das erste Album von Would, dem Solo-Projekt von Palila-Sänger Matthias Schwettmann. Wir freuten uns hier darauf und sprachen darüber. Jetzt freuen wir uns auf den Nachfolger, heute erscheint – erneut auch DevilDuck Records beheimatet – das erneut wunderschöne Album “Get Away”.
Runde zehn Songs gibt es auf dem Album. Allesamt von Matthias geschrieben, gesungen und aufgenommen und im eigenen Homestudio in Hamburg gemischt und gemastert. Hummel Hummel – und herzlichen Glückwunsch. Denn was ist da schon wieder schön geworden, was sind das für bezaubernde bis berührende Lieder, was das für wunderschöne Musik, die da ganz sanft aus den Boxen kommt. Kuschelrock mit Klasse. Oder so ähnlich. Singer/Songwriter in der Indie-Variante, inspiriert von … oder sagen wir besser: erinnert an: Buffalo Tom ohne Strom, natürlich Elliott Smith, vielleicht auch eine reduzierte Variante von R.E.M. oder Teenage Fanclub. Sicher nicht klingt Would wie irgendein Dude mit Gitarre.
Natürlich wegen dieser überragenden, dieser so wirklich mal ganz, ganz besonderen Stimme, die schon seine Band so toll macht (neben den anderen beiden, den Songs, dem alles natürlich …) und die auch hier so sehr beeindruckt und – siehe oben – berührt. Aber auch wegen der Klasse der Songs, der Schönheit und der Vielfalt. Denn sicher spürt man immer diese Indieliebe, aber ein wenig Folk? Kommt. Americana-Momente? Klar. Melancholie hier und verzerrte Gitarre dort? Ebenso klar. Neil Young? Ohne ihn würde was fehlen. Hier aber fehlt davon nichts. Außer vielleicht ein Hamburg-Termin. Aber der wird sicher auch bald kommen. Bis dahin: “Get Away”.
Heute erscheint “Get Away” von Would.
