Hypes sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Früher war easy: alle feiern, also Mist. Heute muss man erstmal selber hören, um zu wissen, worum es geht. Und stellt manchmal fest, dass es schon ganz schön super ist, was da alle ganz schön super finden. Ganz aktuell: Turnstile.
Ihre Website heißt noch immer turnstilehardcore.eu und wenn man sich die frühen Sachen der Band aus Baltimore anhört, dann passt das auch. Schon damals war es nicht stumpf bis plump, schon damals war es sehr melodisch, eindringlich und emotional, aber häufig doch deutlich derber als das, was sie heute öfter machen. Beides machten und machen sie ganz schön stark.
Zuletzt erschien “Never Enough” und wird von vielen, sehr vielen, richtig vielen Menschen geliebt. Muss geliebt werden. Lasst die Wenigen nörgeln, das Meiste hier ist so gut, so stark, so spannend. Und manchmal auch mit derberen Momenten. “Sole” ist so ein allerfeinster melodischer Hardcore mit feiner Punkrock-Kante. Anderes ist mehr wie … “I Care“. Oder der Titeltrack. Indie, Emo, große Liebe. So schön. Auf Platte. Und live.
Bald live: Am 9. November spielen Turnstile in der Sporthalle. Worauf sich alle freuen, wir uns freuen, ich mich freue. Logisch.
