Anfang Februar hat A.S. Fanning sein neues Album “Take Me Back To Nowhere” releast. Und das ist ganz oft ganz schön sehr, sehr schön. Düster, dunkel, deprimierend, morbide, melancholisch, traumhaft, wunderschön. Eine berauschende Variante des Pop, mit Synthies, Tanz- und Post-Momenten, mit 80er Einflüssen und psychedelischer Pompösität.
Immer wieder stößt man in Reviews zur Platte auf den Namen Nick Cave, auch Leonard Cohen fällt, fast könnte man auch Kraftwerk und Jean-Michel Jarre und an anderen Stelle die Whites Lies nennen. Immer ist es A.S. Fanning, der im Interview mit gaesteliste.de unter anderem sagt:
“Ich habe viel experimentelle elektronische Musik gehört – etwa Laurie Spiegels Album ‘The Expanding Universe’ von 1980 und ich habe viel Mort Garson gehört – einem frühen Synthesizer-Spezialisten. Er hat ein Album namens ‘The Wozard Of Iz: An Electronic Odyssey’ gemacht, das eine elektronische Parodie auf den Film ‘The Wizard Of Oz’ war und ich mag auch sein Album ‘Mother Earth’s Phantasia’ Ich wollte mit meinem neuen Album ja vor allem ein Gefühl des Seltsamen vermitteln – und da boten sich dann Science-Fiction-Elemente als Tor in eine andere Welt als Referenzen geradezu an.”
Hier läuft das Video zu “Today Is For Forgetting“, als Kontrast empfehlen wir “Stay Alive“. Und erst recht einen Besuch der Show. Am 21. April spielt A.S. Fanning im Knust. Könnte berauschend werden. Und nicht.
Foto: Neil Hoare

