Es war Mitte der 1990er Jahre. Helmet hatten mit “Meantime” oder “Betty” grandiose Alben gemacht, irgendwo zwischen Hardcore, Noise und Rock N Roll, sie waren groß, erfolgreich, von allen geliebt und spielten im großen, im vollen Docks. Und ich? Mitten im Mob, schwitzend, euphorisiert, den Druck genießend. Den Druck, den diese Band mit Songs wie “In The Meantime” und “Unsung”, “Wilma’s Rainbow”, “Biscuits for Smut” und “Milquetoast” erzeugten. Der pure Wahnsinn, bis heute unvergessen.
Danach wurde die Band nicht schlechter, aber die Zeiten änderten sich, “Aftertase” wurde später zum Klassiker, reichte aber nicht, um Helmet am Leben zu halten. 1997 löste man sich auf, erst 2004 kamen sie zurück. Und sie kamen gut zurück. Mit neu formierter Band haute man Alben wie “Size Matters” raus, spielte überragend Konzerte (Konzertbericht) und ist bis heute wieder munter dabei.
Am 28. Oktober erscheint “Dead To The World”, schon heute gibt’s mit “Bad News” den ersten Song daraus zu hören:
Und es gibt auch wieder Helmet live. Am 26. Janaur 2017 spielen sie im Knust. Wir präsentieren. Und können es kaum erwarten. (mf)
