Musik ist manchmal komisch. Da macht eine Band einen Song über die – so sagen sie es selbst – „trüben Sümpfen des Drogenkonsums und all der Zurschaustellung, die damit einhergeht“. Und wenn wir den dann live erleben, dann werden wir ihn feiern. Werden tanzen, lachen, trinken und mit der Birne nicken. Weil das alles ganz vorzüglich geht. Wenn die Sleaford Mods ihren neuen Track „No Touch” auf die Bühne bringen. Am 15. März 2026 spielen sie in der Großen Freiheit 36.
Schon am 16. Januar erscheint das neue Album „The Demise Of Planet X“, mit „Megaton“ und „The Goof Life” mit Gwendoline Christie & Big Special gibt es schon länger die ersten Tracks. Und nun eben auch „No Touch”, wieder einer mit einem Gast. Es singt: Sue Tompkins, Sängerin von Life Without Buildings. Songwriter, Sänger und Rapper Jason Williamson erinnert sich:
„Sue hat mir ein paar Sprachmemos aus ihrer Küche geschickt – die waren brillant. Sie war dann zwei Tage bei uns im Studio, erkältet, aber genau das hat dem Track etwas gegeben.“ Und Tompkins erzählt „Ich hatte sofort den starken Impuls zuzusagen. In dem, was Jason mir geschickt hatte, steckte irgendwie Traurigkeit, Sehnsucht, Intimität und Reue. Ich habe versucht, diese Verletzlichkeit noch zu betonen.“
Wie das Ganze dann live umgesetzt wird, wissen wir nicht. Nur, dass wir tanzen und feiern. Wenn die Sleaford Mods am 15. März 2026 in der Großen Freiheit 36 spielen.
Foto: Nick Waplington
