Im Sommer hat der Singersongwriter William Fitzsimmons vor der Elbphilharmonie gespielt, und Menschen, die vorher nie etwas von ihm gehört haben zum Jubeln gebracht. Zum Ende des Herbstes kommt er jetzt wieder, am Donnerstag, den 1. Dezember ins Uebel & Gefährlich (ausverkauft). Das Ambiente kennt er bereits von seinem Auftritt 2009, auch wenn es Gespräche in S-Bahnen gibt, die das unpassend finden.
“A: William Fitzsimmons? Der ist doch jetzt so berühmt, sogar bei Greys Anatomy spielen sie seine Songs. B: Ja, der kommt nach Hamburg. A: Nee, Laeiszhalle ist mir zu teuer. B. Nix Laeiszhalle, der spielt im Uebel & Gefährlich. A: Krass!”
William Fitzsimmons nutzt seine Musik als Katharsis und weiß was angestaute Gefühle anrichten können, schließlich ist er Psychotherapeut. Jedes seiner inzwischen vier Alben bearbeitet ein Thema, eine Lebensphase, u.a. Trauer, Trennung, Selbstreflexion, Neubeginn. Vor zwei Jahren schwärmten wir bereits von dem Songwriter und freuen uns auf ein Wiedersehen mit seinem aktuellen Album “Gold In The Shadow”. Auf seiner Europatournee wird Fitzsimmons von Slow Runner als Vorband unterstützt. Ebenfalls aus den USA, verbreiten sie Eigenwilliges zwischen Elektro, Pop und Melancholie. (tk)