Keineswegs durchgehend düster, sondern durchaus lichtdurchflutet kommt die EP ”Death Light Fire & Darkness” der Göteborger Tigers Of The Temple auf dem flauschig geknüpften Teppich dahergeschwebt. Klare Melodiestrukturen, die da hingehen wo sie hingehören, ins Ohr und in die Erinnerungssynapsen.
So entstehen wunderbare melancholische Songperlen, die – durch gekonnt eingesetzte Streicherparts (“Lions Cage”) und einprägsamen Popklängen (“For My Funeral”) – auch gern mal als ruhige und/oder tanzbare Indie-Disco-Nummern herhalten könnten. Nicht nur der Gastauftritt vom schwedischen Lieblings-Singer/Songwriter Kristofer Aström (11. März | Knust | ) bei “Mental Walks” und “Lions Cage” spricht dafür. “Darkness filled with Brightness” – Aber hallo! Möglichst bald mehr davon! (ms)
