Ohne wirklich viel gehört zu haben, ohne endgültig zu wissen, ob das alles am Ende so richtig klappt, was da steht. Aber die Behauptung lautet: Max Mutzke muss man sich mal antun. Mal wieder. Doch jetzt erst recht, Jazz erst recht. Denn der Mann macht nicht nur das. Er macht viel.
Auf seinem neuen Album – “Durch Einander” erscheint am 14. September – spielt er mit Größen wie Klaus Doldinger, Götz Alsmann, Thomas D, Christian Neander von Selig, Wigald Boning oder dem schwedischen Posaunisten Nils Landgren, spielt er großartiges Zeug wie “Creep” von Radiohead, “Empire State Of Mind” von Alicia Keys, “Vielleicht” von Madsen, “Ohne dich” von Selig oder “Every Breath You Take” von The Police. Eben als Jazz, in Jazz, mit Jazz.
Warum? “Die Idee entstand aus dem Gespräch mit einem Freund, dem ich erzählte, den Jazz beinahe ein bisschen verraten zu haben. Ich habe diese Musik quasi als Kind schon aufgesogen und mich ihr dann lange, viel zu lange Zeit nicht mehr gewidmet”, sagt Max Mutzke. Und: “Ich hatte gar keine Angst, ein Jazzalbum zu machen. Ich empfinde mich mit meinen Erfahrungen als sehr authentisch im Jazz. Selbst wenn diese Platte unterginge, sähe ich mich keineswegs als gescheitert.”
Mehr von Mutzke erzählt er in diesem Video, mehr von Mutzke gibt es am 2. Dezember im Gruenspan. (mf)
