Wohin man auch schaut, was man auch mag. Überall tauchen gute bis sehr gute Platten von neuen und alten Bands und Künstlern auf. Eine davon und da besteht kein Zweifel hört auf den Namen “Herz für die Sache” und stammt aus dem Hause ZSK. Die wiedervereinten Deutschpunks haben ihre Auszeit beendet und ein grandioses Album rausgehauen.
Herrlich hart, verdammt direkt und eindringlich, ziemlich mitreißend – und eigentlich gar nicht gewollt: “Es war ja überhaupt nicht absehbar, dass wir noch mal eine Platte machen”, erzählt uns Sänger Joshi. “Wir wollten nur eine Tour machen. Bei den Proben zur Tour haben wir nebenbei den Song ‘Herz für die Sache‘ geschrieben und beim ersten Konzert den Song aus Spaß auch live gespielt. Und das hat so reingehauen und alle waren so begeistert, dass sich das Ganze daraus entwickelt hat.”
Wir sind froh, wir freuen uns über die Platte, die am 10. Mai via People Like You Records erschien und wir freuen und auf die anstehenden Konzerte. Am 13. September spielen sie in der Markthalle, schon am 29. August spielen ZSK mit den Hosen auf der Trabrennbahn. Wir haben mal in Berlin angerufen und unter anderem auch darüber gesprochen.
Wie kam es zur Zusammenarbeit mit People Like You?
Joshi: Wir haben mit mehreren Labels gesprochen und PLY hat uns das beste Angebot gemacht. Nein, quatsch. Wir hatten von denen einfach den besten Eindruck. Das wichtigste ist, dass du ein Label findest, das nicht nur Verkaufszahlen sieht, sondern dem du als Band wichtig bist, Leute die sagen, ich mag die Band und glaube daran, dass es super ist. Und bei PLY ist das so. Und auf der anderen Seite haben sie auch noch die Möglichkeit, überhaupt richtig Gas zu geben. Und auf einem Label mit Slime und den Broilers zu sein…
Stichwort Broilers. Mit denen und den Hosen spielt ihr ein paar Riesenshows, unter anderem in Hamburg auf dem Kultursommer.
Joshi: Das wird das größte Konzert, was wir je gespielt haben. Ich glaube, da kommen 22.000 Leute und uns geht schon richtig der Kackstift. Unsere Fans konnten sich da gar keine Tickets mehr kaufen, weil das schon zwei Monate ausverkauft war, als wir als Support bekannt gegeben wurden.
Warum spielt ihr solche großen Shows?
Joshi: Rein konzerttechnisch ist es ja das Beste, was man machen kann. Wir spielen zwei Tage hintereinander in Dresden, da sind jeden Abend 15.000 Leute und ich hoffe einfach, dass vielleicht 15 von denen sagen: “Hey, die Musik von ZSK war scheiße, aber die Show war geil” und dann spielen wir ein paar Wochen später alleine in Dresden und dann kommen hoffentlich ein paar von den Leuten. Und wir machen das, weil wir mit den Toten Hosen befreundet sind und diese Band lieben. Ich würde noch ganz andere Sachen machen, wenn Die Toten Hosen mich dazu einladen.
Interview: Mathias Frank
Das komplette Interview gibt’s auf Gaesteliste.de