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KMPFSPRT vs IDLE CLASS vs KAZIMIR – III

Finale! Unser Rundum-Interview anlässlich der gemeinsamen Hafenklang-Show am kommenden Dienstag (29.10.) mit KMPFSPRT, Idle Class und Kazimir geht in die letzte Runde. Heute fragen Kazimir und antworten KMPFSPRT.

Die sind neuerdings bei Uncle M unter Vertrag und werden hier im Frühjahr ihr neues Album und damit den heiß erwarteten Nachfolger der tollen Debüt-EP „Das ist doch kein Name für ’ne Band“ veröffentlichen.

Hallo KMPFSPRT, das A und O für eine Band (Gag!) sind Konzerte. Wie viele Urlaubstage braucht man bittesehr um euer Pensum absolvieren zu können?
Kommt drauf an, wie die Frage gemeint ist: Da wir in der Band alle arbeiten, müssen wir Konzerte und Touren immer sehr geschickt um unseren Urlaub herum planen. Bis jetzt hat das auch ganz gut funktioniert. Wenn du aber meinst, wie viele Urlaubstage wir brauchen, um uns von den Tourstrapazen zu erholen: Mehr, als es Tage im Jahr gibt. Wir sind ja keine 16 mehr!

Was können wir von eurem Debütalbum erwarten? Knüpft ihr musikalisch direkt an eure EP an?
Die 6 Songs auf der EP waren zugleich die ersten 6, die wir je geschrieben haben. Auf dem Album machen wir damit im Prinzip da weiter, wo wir aufgehört haben. Auch wenn ich denke, dass die Extreme insgesamt etwas extremer geworden sind: Die poppigen Parts sind poppiger, aber die harten Parts sind auch härter. Trotzdem hat sich stilistisch erstmal nicht viel geändert. Wäre auch komisch bei einem Debütalbum.

Stimmlich klingt ihr manchmal wie Chuck Reagan auf Koks. Wie hält man diesen Gesangsstil für mehrere Abende am Stück durch ohne das man seine Stimmbänder ruiniert?
Gar nicht! Ich gehe davon aus, dass unsere Stimmbänder früher oder später nur noch entzündete, zuckende Streifen roten Fleisches sind. Aber Chuck Ragan hat das ja auch nicht aufgehalten. Außerdem haben wir eine Wunderwaffe aus der Apotheke: GeloRevoice, in der Band wegen ihrer Konsistenz auch bekannt als „Sperma-Tabletten“. Helfen aber in der Tat!

Ihr seid alle schon in anderen Bands aktiv gewesen. Habt ihr das Gefühl KMPFSPRT profitiert von diesen Erfahrungswerten?
Absolut. Durch die Jahre mit Days In Grief und Fire In The Attic wissen wir sehr genau, was wir wollen – vor allem aber auch, was wir nicht wollen. Man muss als junge Band aufpassen, dass man sich nicht verheizen und verbiegen lässt. Wenn man da unerfahrener ist, lässt man sich womöglich auf Dinge ein, die man eigentlich gar nicht machen will. Wir haben kein Problem damit, nein zu sagen. Das sind natürlich Erfahrungswerte, die uns da zu Gute kommen.

Eine typische 10-Tage Tour: An wie vielen Abendenden sind mindestens die Hälfte von euch betrunken?
David ist eigentlich jeden Abend betrunken. Er ist der Meinung, dass er dann besser spielt. Beim Rest hält sich das in der Tat die Waage, zumal Dennis als Straight Edger ja gar nicht trinkt und so unseren Schnitt brutal nach unten zieht. Er und David sind sozusagen das Yin und das Yang, die anderen beiden hängen irgendwo dazwischen.

Spielt ihr Zugaben oder findet ihr das doof?
Eigentlich spielen wir keine Zugaben, weil wir dieses rituelle, automatisierte Von-der-Bühne-gehen-und-sich-erstmal-abfeiern-lassen ein bisschen albern finden. Da haben wir aber auch leicht reden, denn wir spielen live alles immer etwas schneller und haben nach abgelaufener Zeit meistens gar keine Songs mehr übrig, die wir als Zugaben spielen könnten…

Was habt ihr lieber? Ein Publikum, dass euch aufmerksam zuhört und sich auf die Texte einlässt oder einen wilden Moshpit vor der Bühne?
Ein wilder Moshpit! Zuhören kann man zuhause.

Mit welcher Band würdet ihr nochmal gerne die Bühne teilen?
Da würde euch wahrscheinlich jeder in der Band eine andere Antwort geben. Aber es wären mit Sicherheit Lifetime, Grade, Propagandhi, Hot Water Music und Brand New dabei.


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