Letzte Woche
erschien das dritte Studioalbum namens “Maybe Today, Maybe Tomorrow” von We Are The Ocean über Hassle Records. Bei den Aufnahmen zu diesem kam es zu musikalischen Differenzen zwischen Frontmann Dan Brown und dem Rest der Band. Dan stieg (zumindest als Lead-Sänger) aus und übernahm kurzerhand das Management für die Verbliebenen, was ihm nach eigener Aussage mehr liege.

Die Post-Hardcore-Combo aus Essex hat sich also kurzerhand neu sortiert. Was im ersten Moment wie ein Fehler wirkt, entpuppt sich als Segen. Diese Neuordnung ist das Beste, was WATO passieren konnte. “Maybe Today, Maybe Tomorrow” ist das bisher beste Album der Band, ohne den Vorgängern Unrecht tun zu wollen.
“Maybe Today…” klingt so viel runder, selbstbewusster, überzeugender und kräftiger als We Are The Ocean je zuvor. Liam Cromby, der begnadet talentierte Sänger, ist in der Vergangenheit leider viel zu kurz gekommen. Nun tritt er selbstsicher ins Scheinwerferlicht und bringt seine Stimme noch klarer und ausdrucksstärker ein. Da erklingt Leidenschaft pur! Anständige Typen, die ehrliche Musik machen, welche sie bestens repräsentiert. We Are The Ocean haben ihre Identität als Rockband gefunden und dies werden sie am 6. Oktober im Logo unter Beweis stellen. Wir prophezeien, dass es ab jetzt nur noch straight nach vorn und bergauf geht. Die somit wohl letzte Chance, die Band im kleinen kuscheligen Club zu erleben. Concert-News präsentiert das Konzert und lädt zwei Leser plus Begleitung ein. Um einen Platz auf der Gästeliste zu gewinnen, einfach eine Mail mit dem Betreff “WATO on The Road” an verlosung(at)concert-news.de [Teilnahmebedingungen]. Viel Glück!
Live werden WATO übrigens von George Pettit unterstützt. Den Herrn kennt der ein oder andere vielleicht. Genau, er ist der Sänger von Alexisonfire, die sich vor kurzem aufgelöst haben. Den beiden Bands wurden schon früher gerne mal in einem Atemzug erwähnt. Was liegt also näher? (cR)
