Zugegeben. Es ist noch etwas hin. Wir möchten trotzdem schon mal drüber spechen. Schreiben. Schwärmen. Am 27. März spielt Jessie Ware im Uebel & Gefährlich. Uff. Super.
Denn eines ist ja mal sicher. Diese Frau ist der schlichte Wahnsinn. Und ihr Album “Devotion” eines der schönsten des Jahres. Und der beeindrucktesten, aufregendsten, besondersten, intensivsten, tollsten. Übertrieben? Nein. Bitte mal jetzt und sofort “Wildest Moments” hören, sehen und genießen. Und dann: “Night Lights“.
Und das sind nur zwei Lieder ihrer aktuellen Super-Platte, auf der sie Soul auf eine neue Ebene bringt. Besser geht es nämlich gerade nicht, gekonnter kann man Pop mit Elektronik und 100 Jahren Soulmusik nicht kombinieren und spielen und singen. Gelernt scheint gelernt. Jessie Ware hat – wie unter anderem auch eine gewisse Florence Welch – die Kunstschule die Alleyn’s School besucht und später mit unter anderem Sampha oder Sbtrkt gearbeitet. Heute macht sie Lieder wie das so unglaubliche und wahrlich tiefe “Taking In Water” oder die mit charmanten 1980er-Zitaten geschmückten “Still Love Me” und “Running”. Das so lässige “Swan Song” und das vielfältige “110%“. Elf Lieder sind auf dem Album, eines toller als das andere, jedes für sich eigen und alle zusammen ein Kunstwerk. (mf)