Musikexpress, Brigitte (!) und uMag, Intro, Visions und Rolling Stone haben es schon vorgestern gewusst. Wir eigentlich auch, was aber mehr so schweigsam unterging. Höchste Eisenbahn also, sich endlich mal Yesterday Shop zu widmen, die, und das ist die eigentliche Sensation, mit ihrem Erstling “Yesterday Shop” bei plattentests.de sagenhafte acht von zehn möglichen Punkten einheimsten. Wer die harte Tür der Kollegen dort etwas genauer kennt, weiß das Ergebnis noch etwas besser einzuordnen. Aber was war eigentlich passiert?

Nun, eigentlich nur ein weiteres von vielen IndiElektroPopRock-Alben, das in härteren Jahreszeiten erst richtig zur Geltung kommt. Als Bezugspunkte werden hier Coldplay, dort Radiohead genannt und jeder, der die Band erlebt hat, klagt seitdem über Wortfindungsstörungen oder versucht es halbwegs mühsam mit der Sigur Ros-Keule. Dabei sind Yesterday Shopnur” ein paar zurückhaltende, sensitive Lauschgiftverteiler, oft mehrstimmig, “nur” manchmal richtig laut, aber die Regler noch ein Stück weit vom Anschlag entfernt. Unverpassbar: 26. September | Reeperbahn Festival | Molotow Bar. (kel)

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